
Überlieferte Tradition
Aborigine-Himmel
Australien; der Emu am Himmel wird aus den dunklen Zonen der Milchstraße gebildet.
Sternbilder werden in den dunklen Flächen gelesen, nicht in den Sternen; ihre Lage sagt, wann Emu-Eier gesammelt werden oder wann es regnet.
So geht es
- 01Suche die Milchstraße in einer dunklen Nacht.
- 02Achte auf die dunklen Flecken, nicht die hellen.
- 03Verfolge, wie sich der Emu mit den Jahreszeiten ändert.
Mit deinen eigenen Mitteln
Du brauchst einen Himmel ohne Lichter; der Emu ist nur fern der Stadt zu sehen.
Mit Ocluna
Gib mir dein Datum und ich sage dir, in welcher Haltung der Himmelsemu bei deiner Geburt stand: laufend, sitzend, trinkend oder unter der Erde, und was jede lehrt.

Deine Lesung
Tāne Whetū macht deine Aborigine-Himmel-Lesung

Was Tāne Whetū dir erzählt
- Der Himmelsemu besteht nicht aus Sternen, sondern aus Dunkelheit: es sind die Staubwolken der Milchstraße neben dem Kreuz des Südens.
- Im Ku-ring-gai-Nationalpark bei Sydney gibt es eine Felsgravur des Emus, die der Haltung des Himmelsemus zur Zeit des Eiersammelns entspricht.
- Die Aborigines Australiens betrachten diesen Himmel seit mindestens 65.000 Jahren: sie sind die ältesten Astronomen der Welt.
- Die Aborigines aus Australien gelten als einige der ersten Astronomen: Ihre Berichte über veränderliche Sterne und Finsternisse sind Tausende von Jahren alt.
Diese Lesung ist symbolischer Selbsterkenntnis- und Unterhaltungsinhalt auf Grundlage volkstümlicher Traditionen. Sie sagt die Zukunft nicht voraus, ist keine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung und ersetzt keine qualifizierten Fachleute.