
Lebende Tradition
Die Träume Ibn Sirins
Arabische und persische Welt seit dem 8. Jahrhundert; das meistbefragte Traumbuch der Welt.
Teilt Träume in wahre, seelische und wirre ein und liest jedes Symbol nach dem Träumer und der Zeit.
So geht es
- 01Notiere die Traumzeit: die vor der Dämmerung wiegen mehr.
- 02Trenne klare Symbole von der Verwirrung.
- 03Deute es mit deiner Lage, nicht abstrakt.
Mit deinen eigenen Mitteln
Die Tradition rät, den Traum nur jemandem zu erzählen, der es gut mit dir meint.
Mit Ocluna
Ocluna hört deinen Traum ohne Urteil und liest ihn mit ihrem Symbolwörterbuch; dann entscheidest du, was nachklingt.

Was Meister Li Wen dir erzählt
- Ibn Sirin lebte im 8. Jahrhundert in Basra; das Traumbuch mit seinem Namen wird noch heute von Kairo bis Jakarta verkauft.
- In der islamischen Tradition erzählt man Träume morgens und nur jemandem, der es gut mit dir meint; schlechte erzählt man nicht.
- Die islamische Tradition unterscheidet drei Arten von Träumen: die wahren, die von Gott kommen, die aus eigenem Wunsch geborenen und die von Shaitan provozierten.
- Die Abhandlungen empfehlen, gute Träume nur denen zu erzählen, die uns wohlgesonnen sind, und schlechte nicht zu erzählen, damit sie nicht in Erfüllung gehen.
Diese Lesung ist symbolischer Selbsterkenntnis- und Unterhaltungsinhalt auf Grundlage volkstümlicher Traditionen. Sie sagt die Zukunft nicht voraus, ist keine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung und ersetzt keine qualifizierten Fachleute.