
Lebende Tradition
Knochenwerfen
Sangomas in Südafrika und Nachbarvölker; auch im Sahel.
Knochen, Muscheln, Würfel und Steine in einem Beutel; auf ein Fell geworfen und nach der Lage jedes Objekts zu den anderen gelesen.
So geht es
- 01Hauche deine Frage in den Beutel.
- 02Wirf alles auf einmal auf das Fell.
- 03Lies, welches Objekt bei welchem liegt.
Mit deinen eigenen Mitteln
Jede Sangoma stellt ihren Beutel ein Leben lang zusammen; die Objekte haben Geschichte, deshalb sprechen sie.
Mit Ocluna
Ich werfe fünf Stücke für dich auf die Matte, mit echtem Zufall: ich sage dir, welche in der Mitte, nah und fern fielen, offen oder verdeckt, und was jedes bedeutet.

Deine Lesung
Mama Adaeze macht deine Knochenwerfen-Lesung

Was Mama Adaeze dir erzählt
- In Südafrika sind Sangomas gesetzlich als traditionelle Heiler anerkannt; man schätzt ihre Zahl auf rund 200.000.
- Jeder Sangoma stellt über die Jahre sein eigenes Set aus Knochen, Muscheln, Würfeln und Münzen zusammen; keine zwei sind gleich.
- Die Teile werden nach ihrer relativen Position gelesen: was wo landet und wohin es zeigt, nicht nach einem einzelnen Teil allein.
- Die Ausbildung eines Sangoma, 'ukuthwasa' genannt, dauert Monate oder Jahre und endet mit einer Zeremonie, in der sie ihr eigenes Set von Knochen erhalten.
Diese Lesung ist symbolischer Selbsterkenntnis- und Unterhaltungsinhalt auf Grundlage volkstümlicher Traditionen. Sie sagt die Zukunft nicht voraus, ist keine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung und ersetzt keine qualifizierten Fachleute.